An apple a day keeps the doctor away. Ein Apfel am Tag, mit dem Doktor kein Plag.

Äpfel sind gesund. Das weiß nicht nur der Volksmund, sondern mittlerweile auch die Wissenschaft.

Chronische Lungenerkrankungen, Diabetes, Herz-Kreislaufstörungen, Fehlbesiedelung des Darms und sogar Alzheimer scheinen auf den Malus domestica gut zu reagieren. Nähere Informationen dazu findest du HIER —>

Äpfel in der TCM

Äpfel tonisieren das Qi, Yin und das Blut. Das bedeutet, sie gleichen energetische Ungleichgewichte aus, bauen Körpersäfte auf und helfen bei Trockenheitssymptomen. Ein schwaches Qi (vor allem Milz- und Lungen-Qi) manifestiert sich beispielsweise in allgemeiner Schwäche und Kraftlosigkeit, Appetitlosigkeit, Magersucht, aber auch Abwehr- bzw. Immunschwäche und Infektanfälligkeit. Äpfel wirken auch bei verlangsamter Darmperistaltik und Verstopfung.

Ist das Yin geschwächt, dann kommt es zu Trockenheit (vor allem Funktionskreis Magen oder Lunge: trockener Husten, zäher Schleim), Durst, Diabetes sowie faltiger, welker Haut. Ein Mangel an Herz-Blut zeigt sich an Unruhezuständen, Schlaflosigkeit.

Äpfel reduzieren Feuer und Hitze- bzw- Entzündungssymptome, die sich in fiebrigen Erkältungen, Unruhe, Augenrötung, Bluthochdruck oder Gastritis äußern. Darüber hinaus können sie auch bei der Ausleitung von Toxinen wie Schwermetallen, Blei usw. unterstützen. Zusätzlich eliminieren Äpfel auch die sogenannte Feuchte-Hitze (Durchfall, Darminfekt, Colitis ulcerosa, Hautausschläge usw.).

Apfeltipps
  • zu schwach zum Essen: 2 Äpfel in kleine Stücke schneiden; 1/2 Std. in 1 Liter Wasser kochen; Tee trinken
  • Verstopfung: frischer Apfel morgens nüchtern essen/  getrocknete Apfelspalten/  Apfelsaft
  • Durchfall: sehr fein geriebener Apfel braun oxidiert, roh
  • zu kraftlos zum Husten: getrocknete Apfelspalten
  • Schlaflosigkeit: Apfelmus
  • chronische Ekzeme: Apfelmus
  • Gallensteinprophylaxe: v.a. Apfelsaft
  • Fieber: Tee aus frischen Früchten oder Apfelschalen
  • Augenschwellung: 20 Minuten Packung mit geriebenen Äpfeln auf die Augen legen
  • Entgiftung: Apfeldiät –> täglich 1/2 kg Apfel mit Schale und Kernen essen

Rundum gesund, also, unser Apfel. Allerdings kann ein übermäßiger Genuss von rohen Äpfeln auch zu Blähungen führen. Laut TCM sollte man bei Kälte in Milz und Magen rohe Äpfel meiden und bei Durchfall lieber geschälte, gekochte bzw. gedörrte Äpfel zu sich nehmen. Dabei solltest du auch hier auf selbst gedörrte Apfelspalten zurückgreifen, denn geschwefelte Dörrfrüchte können Neurodermitis auslösen oder verschlimmern.

Apfelmus

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Gesamtzeit: 15 Minuten
Ertrag: 4 Portionen
Bitte bei Erhöhung der Portionenmenge auf die Gesamtfüllmenge deines Mixtopfes sowie auf eine ev. Anpassung der Kochzeit achten!

Zutaten

  • 1000 g Äpfel geviertelt, entkernt mit oder ohne Schale
  • 20-30 g Zitronensaft
  • Gewürze nach Wahl Zimt, Gewürznelken, Ingwer, Kardamom
  • Honig bei Bedarf

Zubereitung

  • Äpfel und übrige Zutaten in den Mixtopf geben, anstelle des Messbechers Gareinsatz als Spritzschutz auf den Mixtopfdeckel stellen und 10 Min./ 100°C/ Stufe 1 kochen.
    1000 g Äpfel geviertelt, entkernt, 20-30 g Zitronensaft, Gewürze nach Wahl, Honig
  • Modus Pürieren 2 Min./ Stufe 8.

Notizen

Dieses Mus kann zwei Tage in einem verschlossenen Behälter im Kühlschrank aufbewahrt werden. Im Rahmen einer Fastenzeit bei einer Mahlzeit max. 250 g Apfelmus zu sich nehmen.
TIPP: Probiere dieses Rezept auch mit anderen Früchten (zB. Birnen, Beeren)